Auf den Höhen der Canavese liegt der Heilige Berg von Belmonte, ein Ort, an dem die Natur mit Diskretion und Tiefe dominiert. Die Kapellen, die der Via Crucis (dem Kreuzweg) geweiht sind, befinden sich auf einem Weg, der den sanften Konturen des Hügels folgt und einen Weg zeichnet, der Stille, Ausblicke und Wandern verbindet.
Das Besondere an Belmonte ist seine Schlichtheit. Die schlichten und harmonisch in die Waldlandschaft eingefügten Kapellen scheinen aus der Erde herauszuwachsen. Der Weg führt durch Kastanienhaine, Haselnusssträucher und Teile spontaner Vegetation, die je nach Jahreszeit ihr Aussehen verwandelt. Das Licht wird durch Zweige gefiltert, die Geräusche sind die vom Wind und Vögeln.
Der Berg, welcher zum besonderen Naturschutzgebiet erklärt worden ist, ist auch ein privilegierter Ort zur Beobachtung der Biodiversität dieses Gebietes. Hier zu wandern bedeutet, fragile und lebendige Ökosysteme zu durchqueren, die von einer Geografie des Gleichgewichts und der Anpassung erzählen. Auf dem Gipfel erreicht man das Heiligtum mit einem weiten und stillen Panoramablick über die Ebene.
Belmonte besucht man nicht: Man durchschreitet ihn und atmet ihn ein.