Die Ursprünge

An einem Sonntag im November 1604 brachte eine Abordnung aus Malnate, nicht weit von Varese, die für den Bau einer neuen Kapelle auf dem Weg zum Heiligtum gesammelten Opfergaben zum Kloster Santa Maria del Monte.
Die Straße war ganz anders als die, die wir heute sehen: es war ein unwegsamer Pfad, der den Berg hinauf führte und mit kleinen Holzkreuzen übersät war. Unter jedem Kreuz befand sich ein Kasten, in dem Almosen gesammelt wurden, die zur Finanzierung des Baus eines neuen Sacro Monte bestimmt waren. Entlang einer neuen und majestätischen Allee wird hier eine Reihe von Ereignissen aus dem Leben Marias und Jesu dargestellt, die so genannten “Rosenkranzgeheimnisse”. Die Pilger waren schon seit Jahrhunderten zum Heiligtum hinaufgestiegen, aber im 17. Jahrhundert wurde der Berg völlig umgestaltet und an die neuen politischen und religiösen Anforderungen der katholischen Kirche angepasst, aber das wirst du in den nächsten Etappen erfahren.

 

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